Chronik des GRAWE Oichtental Halbmarathon

 
 
  

2010 – ein Stern wird geboren. Der Stern des Nordens. Unser GRAWE Oichtental Halbmarathon.

Was als Idee bei einem Bier nach dem Training erfunden wurde, erblickt das Licht in der Laufsportwelt. 438 Teilnehmer waren es bei der ersten Auflage 2010. Eine erstaunlich hohe Zahl für eine Premiere. 266 Erwachsene und 172 Kinder. Die ersten Sieger Namen? Wer erinnert sich noch? Heimsieg für Willi Urban (1:15) und Dr. Sabine Hofer (1:22).

>> Bericht 2010

 

 

2011 – über 500 Teilnehmer

2011 konnten wir schon eine erste „magische“ Grenze überschreiten. Wir hatten 596 Teilnehmer. Wir wussten gar nicht wie uns geschah. Wir freuten uns riesig über die Anerkennung. Wir hatten schon viele Stammgäste aus dem vorigen Jahr dabei. In die Siegerliste trugen sich Legende Franz Ellmauer von der LG St. Wolfgang und Daniela Hörbiger (1:31) aus Wals ein. Ellmauer verbesserte den Streckenrekord auf Starke 1:12. 
 
   

2012 – Business as usual und etwas professionell

Der Halbmarathon war inzwischen im ganzen Dorf angekommen und so war 2012 nix Besonderes zu berichten, außer wiedermal eine Steigerung der Teilnehmer Zahlen. Das der Sieger später mal ein Lauftreff Mitglied werden sollte, wußte damals noch keiner und so trug sich bei starkem Regen Andrew Robinson aus Berndorf (1:10, Streckenrekord) und Dominique Angerer (1:29) in das Geschichtsbuch ein. Im Herbst ließen wir vorausschauend unsere Strecke nach den international anerkannten AIMS Richtlinen zertifizieren und vermessen. Nur mit dieser Vermessung ist es möglich Rekorde zu erreichen die auch vom ÖLV anerkannt werden. Das war die Vorbereitung für einen großen Wunsch im Vorstand vom Lauftreff. Wir wollten unbedingt einmal die Halbmarathon Landesmeisterschaften ausrichten. Und so dauerte es nicht lange und..
 
 

2013- Landesmeisterschaften Halbmarathon

..unsere Vorarbeit mit der AIMS Vermessung wurde vom Salzburger Leichtathletik Verband wohlwollend zur Kenntnis genommen und so durften wir erstmals die Landesmeisterschaft ausrichten. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter und SLV Präsident Dietmar Kurz legten wir eine gute Premiere in diesem Fach hin. Wir waren sehr stolz und glaubten das auch der Landesverband mit uns zufrieden war. Die ersten Titel gingen an Robert Gruber (LC ASKÖ Henndorf, 1:10:46) und Claudia Kaiser (LC Plus Sport Saalfelden, 1:25:07)
 
 
 

2014 – Verdopplung der Teilnehmerzahlen und erste Siegerzeit unter 1:10

Was 2010 mit 400 Läufern begann, gipfelte 2014 in der nächsten großen BIG NUMBER. Wir hatten die 800er Grenze gesprengt. Fassungslose Augen in Nußdorf.
Wir wussten das wir ein gutes Produkt an die Teilnehmer geliefert haben mussten. Die vielen glücklichen Augen gaben uns die Sicherheit. Das war schon was besonderes. Und dann kam auch noch der „Master of Salzburg Marathon“ Karl Aumayr (Club RunAustria). Ebeehrte uns zum Ersten Mal und hinterließ gleich eine für österreichische Verhältnisse Top Zeit damals. Er drückte den Streckenrekord auf 1:08:45. Sowas hatten wir noch nie in Nußdorf. Siegerin bei den Damen, Angelika Faistauer aus Weißbach 1:32.
 
 

2015 – der nächste Meilenstein – Kinder an die Macht

Die Kinder sorgten in diesem Jahr für eine kleine Sensation. Erstmals waren mehr Kinder als Erwachsene am Start! Wo gibt’s den sowas? In Nußdorf eh klar. Die Kinder brachten 1038 Beine an den Start, Erwachsene hingegen nur 880. Die Halbmarathon Landesmeisterschaften wurden auch wieder ausgetragen und die  Titel gingen nicht wenig überraschend an Karl Aumayr (1:08:49), er wiederholte seinen Sieg vom Vorjahr und Dr. Sabine Hofer (LAC Salzburg,1:24:10)  nahm ebenfalls die Goldmedaille mit nach Hause.
 
 

2016 – MEGA Zeiten bei der 7. Auflage des Oichtental Halbmarathon

Kaum hatten wir die Rekorde von 2015 in unseren Köpfen verewigt, trauten wir kurz vorm Start unseren Augen nicht. Was war geschehen? Es stand plötzlich ein Kenianer Pärchen in der Volksschule Nußdorf. Ohne Startgeld zu zahlen, ohne jemand eingeladen zu haben waren sie ins wilde Oichtental gereist. Wilson Meli  und Eapan Pauline vom Run 2 Gether Team. Beide gewannen natürlich überlegen mit Streckenrekorden, welche noch bis heute gültig sind. 1:06:45 von Wilson und Pauline knallte eine 1:18 in den Flachgauer Asphalt. YES WE RUN FAST! Könnte man rufen.
 
 

2017 – klingelte die 1000er Glocke! JUBEL! und ein Stern geht auf!

Unfassbar – 1028 Finisher..und das am Land(!) bei einem „kleinen Dorflauf“, so wurde oft über uns berichtet. Wir genossen das natürlich in großen Zügen. Wussten aber auch um die Verantwortung die damit einher geht. Über uns waren nur noch die von Institutionen unterstützten Veranstaltungen wie der Business Lauf und Salzburg Marathon. Sonst konnte keiner VIER stellig anschreiben. Neben diesen großen Zahlen glänzten auch erstmals Athleten des Veranstalter Teams. Alexander Knoblechner (1:11) vom Lauftreff Nußdorf trug sich erstmals in die Siegerliste ein. Unser Neuzugang im Damensektor des Vereins Anna Hettegger (1:23) stand aber auch am Stockerl und so war die Glückseligkeit im Veranstalter Team und unter den Einheimischen perfekt. 

>> Bericht 2017

 

 

2018 – Alex und Sabine reloaded

 

Zum zweiten Mal stand Lokalmatador Alexander Knoblechner (1:11:15) am Siegerstockerl und Dr. Sabine Hofer (1:26) gleich zum dritten Mal. Das die Teilnehmerzahl schon wieder über 1000 war sorgte für ein breites Grinsen im Organisationsteam. Das hier auch viel zu arbeiten ist weiß sicher jeder. Das viel gegessen wird wahrscheinlich auch. 131 selbstgemachte Kuchen und 800 Portionen Grillhendl zeigen die Dimensionen auf. Eine Anekdote am Rande, anscheinend soll mal ein Bierlieferant der Firma Stiegl gesagt haben: „ob er den hier eh richtig sei?! den die Menge an Bier die er geladen hatte passe eher zu einem Bierzelt wie bei einem Volksfest„. Wir haben ihm einfach beim abladen geholfen 🙂

>> Bericht 2018

 

2019 – Alex die dritte und die Road to #nussdorfchallenge geht ON AIR

Doppelsieg für den Lauftreff Nußdorf. Local Hero Alexander Knoblechner (1:11:15) war ebenso wieder OnTop wie seine Vereins Kameradin Anna Hettegger (1:28). Neben den sportlichen Höhenpunkten gab es etwas neues in Nußdorf. Die Road to #nussdorfchallenge startete. Eine Art Laufende Castingshow wurde von unserem Vereins Mitglied Kurt erfunden.  Es wurden auf Facebook und beim TV Sender RTS Kandidaten gesucht die mit Unterstützung vom Lauftreff und den Sponsoren sich auf den Halbmarathon vorbereiten konnten. Ausgestattet mit neuen Laufschuhen und extra produzierten T-Shirts vom Sport Rinnerthaler aus Mattighofen gings zum Training. Vorher aber noch Physio Betreuung durch PTN Physio aus Neumarkt und medizinisch begleitet durch Dr. Ludwig Scharinger. Damit es professionell wird bekamen sie von Landes Trainer Hubert Putz erstellte Trainingspläne. Warum wir das machen? Wir wollten einen Mehrwert schaffen. Etwas über das wir uns auch gerne selber freuen würden. So easy, so oafach!  zur #nussdorfchallenge

>> Bericht 2019

 

Was gabs sonst noch in diesen Jahren?

Fußball Legende Otto Konrad war hier…kam aber nicht ins Ziel, Triathlet und Olympia Teilnehmer Andreas Giglmayr war dabei, einen echten Olympia Sieger und Weltmeister im Oichtentaler Hexenkessel durften wir begrüßen.  Günther Matzinger, der Kurzstrecken Spezialist gewann in Peking und London jeweils Gold. Bei seinem Start 2019 gewann er gleich den 5km Lauf! Seit ein paar Jahren organisieren wir mehrmalig in den Wochen vorm Halbmarathon ein Kinderlauftraining das mittlerweile nicht mehr wegzu denken ist

was wiegt des hat’s- zam hoitn

Was benötigt man für einen erfolgreiche Lauf Veranstaltung außer den Teilnehmern? Viele fleißige Helfer. Über 100 Freiwillige aus allen Vereinen des Ortes sind mit viel Eifer und Elan dabei. Im September werden schon erste Sitzungen abgehalten um die letzte Veranstaltung Revue passieren zulassen und Pläne für das nächste Jahr zu machen. Und nach dem Halbmarathon gibt es jedes Jahr ein großes Fest zu Ehren unserer vielen Helfer.

Es tut sich also einiges in Nußdorf.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Nußdorf!

 

p.s. Die Zahlen mögen zwischen Berichten und Ergebnislisten manchmal etwas schwanken..das liegt an der zählweise. Manchmal wurden nur die Finisher gezählt, dann die angemeldeten. Das bringt halt die Zeit mit sich. Wir sind ja auch noch berufstätig. Mittlerweile rechnen wir aber mit den angemeldeten Daten. Also Brutto Zahlen ohne DNS und DNF.

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